15 Jahre »BREAKCHANCE«

Lie­be »BREAKCHANCE«-Freunde!

Die »KRA­­­­­­MER-BRE­AK­CHAN­CE-Initia­­­­­­ti­­­­­­ve« geht 2021 in das nun­mehr 15. Jahr. Ich selbst hat­te vor sage und schrei­be 17 Jah­ren mei­nen Erst­kon­takt zum Behin­der­ten­sport. Die »Fas­zi­na­ti­on Roll­stuhl­ten­nis« hat mich sofort gepackt und seit­dem nicht mehr los­ge­las­sen. 15 Jah­re »BREAKCHANCE« — das klingt nicht nur für Außen­ste­hen­de beein­dru­ckend, auch mich haut die­se Zahl um. Als 2007 — damals noch auf unse­rer legen­dä­ren »Ten­­­­­­nis-RANCH« in Waltrop-Elmen­horst — zahl­rei­che Pro­mis auf eini­ge Hun­dert Zuschau­er tra­fen, um auf unse­re Initia­ti­ve auf­merk­sam zu machen, fei­er­ten wir am Ende des Tages eine gro­ße Par­ty.

Auch in den Fol­ge­jah­ren haben wir ein­mal im Jahr stets einen außer­ge­wöhn­lichen und sehr gesel­li­gen Abend mit Come­dy, Musik und Tanz ver­lebt. Das vor­erst letz­te gro­ße Büh­nen­pro­gramm die­ser Art gab es im Sep­tem­ber 2018 in Berg­ka­men. 2019 haben wir den Fokus unse­rer Bemü­hun­gen ganz bewusst ver­la­gert und den Kreis der Betei­lig­ten an unse­ren Akti­ons­ta­gen auf eine »geschlos­se­ne Gesell­schaft« redu­ziert, sprich: auf die Roll­stuhl­fah­rer und deren Fami­li­en sowie auf Part­ner und Unter­stüt­zer. Für die­se Ent­schei­dung gab es viel Lob. Mein Dank geht an alle För­de­rer und Part­ner, die an unse­rem wun­der­ba­ren Pro­jekt erfolg­reich mit­wir­ken und dies alles über­haupt erst mög­lich machen.

Ihr und Euer Chris­toph Kellermann

BREAKCHANCE

Reich an Demut.

Schon sehr oft durf­te ich im Lau­fe der letz­ten Jah­re an ver­schie­de­nen Orten der Repu­blik an Rol­l­­­­­­stuhl­­­­­­ten­­­­­­nis-Demos aktiv teil­neh­men. Was auf­fällt: stets war ein gewis­ser Chris­toph Kel­ler­mann in die­se Events invol­viert. Sei es als Initia­tor, Mode­ra­tor oder Bun­des­trai­ner. Das belegt, was die­ser Mann in den letz­ten Jah­ren in Sachen Behin­der­ten­sport bereits auf die Bei­ne gestellt hat. Aus die­sen zahl­rei­chen und wirk­lich bewe­gen­den Begeg­nun­gen mit Chris und den vie­len Rol­li­fah­rern hat sich im Lau­fe der Zeit eine ech­te Freund­schaft ent­wi­ckelt, die es auf­recht zu erhal­ten gilt.

Gute inno­va­ti­ve Ideen vor­an­zu­trei­ben erfor­dert immer eine Men­ge Man­power und eine gehö­ri­ge Por­ti­on Idea­lis­mus. Wer sich im Behin­der­ten­sport enga­giert, wird reich. Reich an Erfah­rung, reich an Demut und reich im Her­zen. Das per­ma­nen­te mate­ri­el­le Den­ken in unse­rer Gesell­schaft rückt bei allen Betei­lig­ten völ­lig in den Hin­ter­grund. Was über­wiegt, ist die Freu­de, Lebens­qua­li­tät geschenkt und Chan­cen ermög­licht zu haben. Der wah­re Lohn für sozia­les Enga­ge­ment. Ich bin sehr stolz, als »BFREAKCHANCE«-Botschafter fun­gie­ren zu dür­fen. Men­schen, die ihrem Schick­sal trot­zen und über den Sport den Weg in die Gesell­schaft fin­den sowie Kin­der im All­ge­mei­nen lie­gen mir sehr am Her­zen und erhal­ten mei­nen volls­ten Respekt. Hel­fen Sie mit, die­sem sozi­al-inte­­­­­­gra­­­­­­ti­­­­­­ven Pro­jekt auch wei­ter­hin eine Zukunft zu geben.

Vie­le Grü­ße, Marc-Kevin Goellner

Marc-Kevin Goellner
Robert Kramer

Der Titelsponsor.

Ein­ge­fleisch­te »BREAKCHANCE«-Fans wis­sen längst, dass wir nicht nur flei­ßig über die Akti­vi­tä­ten unse­rer Roll­stuhl­fah­rer berich­ten, son­dern in schö­ner Regel­mä­ßig­keit auch jene Men­schen vor­stel­len, die durch ihr sozia­les Enga­ge­ment solch eine Initia­ti­ve über­haupt erst ermög­li­chen. Einer von ihnen ist ohne Zwei­fel Robert Kra­mer, sei­nes Zei­chens erfolg­rei­cher Unter­neh­mer aus Waltrop sowie treu­er und lei­den­schaft­li­cher Unter­stüt­zer der »BREAKCHANCE«-Initiative der aller­ers­ten Stun­de.

Als Robert Kra­mer 2008 sein eige­nes Unter­neh­men grün­de­te, war sein Haupt­au­gen­merk als »Allein­un­ter­hal­ter« zunächst aus­schließ­lich auf den »Gar­­­­­ten- und Land­schafts­bau« gerich­tet. Heu­te führt der gebür­ti­ge Waltro­per ein gewal­ti­ges Team von mehr als 80 Mit­ar­bei­tern und das Geschäfts­feld des Gar­­­­­ten- & Land­schafts­baus steht dabei längst nicht mehr allein im Zen­trum der Bemü­hun­gen. Gewer­­­­­be- & Kom­mu­nal­pfle­ge, ein pro­fes­sio­nel­ler Win­ter­dienst sowie das wei­te Feld des Erd- & Tief­baus befin­den sich mitt­ler­wei­le eben­falls im Leis­tungs­port­fo­lio der »Robert KRAMER Gar­­­­­ten- & Land­schafts­bau GmbH«. Kramers Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Roll­stuhl­ten­nis ist extrem hoch. „Die Rol­lis haben mich vom ers­ten Moment an fas­zi­niert. Die­ses sozi­al-inte­­­­­gra­­­­­ti­­­­­ve Pro­jekt muss man ein­fach unterstützen!” 

Promistimmen

Die »KRA­­­­­MER-BRE­AK­CHAN­CE-Initia­­­­­ti­­­­­ve« hat mitt­ler­wei­le ein beacht­li­ches Netz­werk auf­ge­baut. Mehr als 100 pro­mi­nen­te Weg­ge­fähr­ten konn­ten sich mit die­sem wun­der­ba­ren sozi­al-inte­­­­­gra­­­­­ti­­­­­ven Pro­jekt bereits iden­ti­fi­zie­ren. Wir sagen »herz­li­chen Dank« für die­sen abso­lut lei­den­schaft­li­chen Input und beto­nen, dass sich alle Künst­ler, Sport­ler, Stars und Stern­chen stets mit dem Ver­zicht auf Gage in den Dienst der guten Sache stel­len. Dies ist in der heu­ti­gen Gesell­schaft sicher kei­ne Selbstverständlichkeit. 

Ex-Ten­­­­­nis­­­­­pro­­­­­fi Rai­ner Schütt­ler: „Es ist groß­ar­tig, hel­fen zu kön­nen und zu sehen, dass Men­schen mit Behin­de­rung Lebens­qua­li­tät zurück gewin­nen. Der Sport kann hier­zu eine Men­ge bei­tra­gen, steht und fällt aller­dings mit Men­schen, die bereit sind, enor­men per­sön­li­chen Ein­satz zu geben. Wie Chris­toph Kel­ler­mann, der dies gemein­sam mit sei­ner Fami­lie ermög­licht! Allen Betei­lig­ten wün­sche ich auch für die Zukunft alles Gute!“ +++ Ten­­­­­nis-Unter­­­­­neh­­­­­mer Dirk Hor­dorff: „Der ehe­ma­li­ge Bun­des­trai­ner Chris­toph Kel­ler­mann hat mit sei­nem Stütz­punkt die Grund­la­ge für Roll­stuhl­ten­nis­spie­ler geschaf­fen. Visio­nen haben die­ses Pro­jekt nach vor­ne gebracht. Jetzt liegt es an uns allen, die­sen Traum auf soli­de Bei­ne zu stel­len und uns der Ver­ant­wor­tung zu stel­len, denn jeder soll­te eine fai­re Chan­ce in die­ser Welt haben!“ +++ NRW-Radio-Unter­hal­­­­­tungs-Chef und Come­di­an Jür­gen Ban­gert: „Es ist wirk­lich beein­dru­ckend, wie Men­schen, denen das Leben echt übel mit­ge­spielt hat, dem Schick­sal die Stirn bie­ten und sagen »Okay, da hat jemand was mit mir vor­ge­habt, aber ich neh­me das an und stel­le mich der Her­aus­for­de­rung«. Das ist stark. Ganz stark sogar. Ich wün­sche mei­nem Freund Chris, dass er bei sei­nem sozia­len Enga­ge­ment noch einen ganz lan­gen Atem hat. Das Pro­jekt ist mir im Lau­fe der vie­len Jah­re wirk­lich ans Herz gewachsen.” 

Jürgen Bangert

Danke für den Support!

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Etwas Angeberwissen.

Sechs hei­ße Rol­­li-Facts.

 

Wann genau wur­de erst­mals Roll­stuhl­ten­nis gespielt? 1976 in den USA. Schon elf Jah­re spä­ter inte­grier­te die ITF Roll­stuhl­ten­nis ins Pro­gramm. Kurz dar­auf grün­de­te sich auch der Deut­sche Rol­l­­­­­stuhl­­­­­ten­­­­­nis-Ver­­­­­­­­­band (DRT) — inzwi­schen auf­ge­löst und als Res­sort in den Deut­schen Ten­nis Bund (DTB) integriert.

Wel­che Regel­un­ter­schie­de gibt es zum »Fuß­gän­ger­ten­nis«? Nur einen! Der Ball darf zwei Mal ticken, bevor er geschla­gen wird. Muss er aber nicht. Ansons­ten gibt es kei­ner­lei Unter­schie­de zum »Fuß­gän­ger­ten­nis«. Platz­ma­ße, Bäl­le und Regel­werk blei­ben gleich. »Fuß­feh­ler« gibts sogar bei den Rollis!

Wer darf Roll­stuhl­ten­nis spie­len? Roll­stuhl­ten­nis darf spie­len, wer ein Han­di­cap besitzt, wel­ches die Aus­übung des Ten­nis­sports als »Fuß­gän­ger« dau­er­haft unmög­lich macht. Die kön­nen Ner­ven­schä­di­gun­gen oder Fehl­bil­dun­gen der unte­ren Extre­mi­tä­ten, Quer­schnitt oder Ampu­ta­ti­on sein. Und es gibt die so genann­te »Quad-Klas­­­­­se«. Dort tum­meln sich Spie­le­rin­nen und Spie­ler mit einer zusätz­li­chen Behin­de­rung einer obe­ren Extre­mi­tät, bzw. gleich meh­re­ren Behinderungen.

Was ist an einem Ten­­­­­nis-Rol­l­­­­­stuhl beson­ders? Er ist extrem leicht und die Lauf­rä­der haben einen ordent­li­chen Sturz, so dass ein Kip­pen nahe­zu unmög­lich ist und der Stuhl wen­di­ger wird. Auch hat der Ten­­­­­nis-Rol­l­­­­­stuhl zusätz­li­che Kipp­stüt­zen und Stütz­rä­der (»Four- or Fivewhee­ler«). Ein Ten­­­­­nis-Rol­l­­­­­stuhl ist alles ande­re als preis­wert! Nicht sel­ten muss man für einen an Kör­per und Behin­de­rung ange­pass­ten Stuhl zwi­schen 4.000 und 8.000 Euro hin­blät­tern! Die Kas­se zahlt nur ungern.

Wird Roll­stuhl­ten­nis auch bei den Grand-Slam-Tur­­­­­nie­­­­­ren ange­bo­ten? In der Tat! In der zwei­ten Grand-Slam-Woche begin­nen die acht bes­ten Rol­l­­­­­stuhl-Ten­­­­­nis­­­­­spie­­­­­ler der Welt mit ihren Wett­kämp­fen. Dann wird in Mel­bourne, Paris, Lon­don und New York par­al­lel zu den Fuß­gän­gern gespielt. 

Gibt es eine inter­na­tio­na­le Tur­nier­se­rie? Ja! So wie die Fede­rers und Osakas inter­na­tio­nal auf Tour gehen, gibt es auch für Roll­stuhl­fah­re­rin­nen und ‑fah­rer einen inter­na­tio­na­len Tur­nier­ka­len­der. Orga­ni­siert wird das alles von der Inter­na­tio­nal Ten­nis Fede­ra­ti­on (ITF), die auch die Welt­rang­lis­ten pflegt.

PROBETRAINING

Wer Roll­stuhl­ten­nis ein­mal unver­bind­lich und kos­ten­los aus­pro­bie­ren möch­te, der kann dies bei unse­rem Hei­mat­ver­ein, dem TuS Ickern, jeder­zeit tun! Aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den ist es aller­dings zwin­gend erfor­der­lich, dies im Vor­feld recht­zei­tig zu avi­sie­ren. Der TuS Ickern freut sich über jeden neu­en Roll­stuhl­fah­rer, egal wel­chen Alters oder wel­cher Spiel­stär­ke. Eine ain­fa­che Mail reicht zur Kon­takt­auf­nah­me aus!

UNTERSTÜTZUNG

Vie­len Dank für Ihr Inter­es­se an der »KRA­­­­MER-BRE­AK­CHAN­CE-Initia­­­­ti­­­­ve«! Möch­ten auch Sie unser sozi­al-inte­­­­gra­­­­ti­­­­ves Roll­stuhl­ten­nis­pro­jekt unter­stüt­zen? Dann haben Sie zwei Mög­lich­kei­ten: ent­we­der Sie spen­den an unse­ren Hei­mat­ver­ein, den TuS Ickern oder Sie schal­ten eine Anzei­ge in unse­rem all­jähr­li­chen erschei­neden Hoch­­­­­­­glanz-Maga­­­­zin. Wir freu­en wir uns auf Ihre Kon­takt­auf­nah­me: +49(0)2309/2018360

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